Die Einreisebestimmungen in Asien unterscheiden sich von Land zu Land. Für die meisten Ziele braucht man ein Visum. Indien macht da keine Ausnahme. Als Sicherheitsmaßnahme verlangen die Einreisebehörden von jedem Ankommenden ein Visum, das zuvor im Herkunftsland beantragt werden muss. Ausgabestellen sind die Konsulate oder die indische Botschaft in Berlin. Je nach Zweck der Reise gibt es dann Visa für Touristen, Geschäftsreisende, Journalisten oder Studenten. Diese wiederum sind gestaffelt nach mehreren Aufenthaltsfristen. Tipp: Da die Vielzahl der Visa-Varianten und die unterschiedlichen Auflagen für Laien etwas schwer durchschaubar sind, nutzen etliche Reisende den Dienst von Agenturen. Sehr übersichtlich strukturiert ist etwa das Angebot von auslandsvisum.de.
Um Besucherschlangen zu vermeiden, können Interessenten ihren Antrag aber auch per Post einreichen. Erforderlich sind ein Reisepass, der noch sechs Monate gültig sein muss, zwei Passfotos und ein ausgefülltes Antragsformular für das Visum. Indien stellt hierfür fertige Formulare bereit, die man aus dem Internet herunterladen kann. Kostenlos geht dies etwa über die Agentur indienvisum.net. Wichtig: Aufgrund der strengen indischen Konsularbezirksordnung dürfen Reisende sich nur an das zuständige Konsulat wenden. Adressen gibt es online.
Das gängige Touristenvisum hat eine Gültigkeitsdauer von sechs Monaten. Wer mit diesem Visum Indien besuchen möchte, kann innerhalb der 6-Monatsfrist mehrfach ein- und ausreisen. Wichtig: Mitarbeiter einer deutschen Firma, etwa Techniker oder Monteure, brauchen seit Juni 2010 ein sogenanntes Employmentvisum. Antragsformulare und Infos über die nötigen Unterlagen bekommen Sie etwa bei visaexpress.de.
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