Wer beruflich viel unterwegs ist, kann seine Reisekosten am Jahresende mit dem Finanzamt abrechnen. Durch komplizierte Bestimmungen macht der Staat es seinen Bürgern allerdings nicht gerade leicht. Wer nur wenige Touren gemacht hat, verzichtet deshalb oft auf die steuerliche Abrechnung. Dabei lässt sich die Arbeit mit einem passenden Online-Tool schnell erledigen. Per Mausklick bekommt das Finanzamt dann alle Daten kompakt zusammengefasst. Die ausgedruckte Berechnung taugt außerdem für die firmeninterne Buchhaltung.
Da der Gesetzgeber die rechtlichen Vorgaben für Reisekosten häufig ändert, braucht man zur Berechnung eine aktuelle Software. Einige Portale bieten diese kostenlos. Für Business-User lohnt allerdings der Kauf eines professionellen Software-Pakets. Lexware.de und Datev.de bieten etwa Programme, mit denen sich alle Prozesse rund um die Geschäftsreise erfassen lassen: vom Reiseantrag über das Führen von Fahrtenbüchern bis zur kompletten Abrechnung der Kosten. Gesetzesvorgaben werden in der Software regelmäßig aktualisiert.
Eine Alternative zum Profi-Programm ist biallo.de, das Verbraucherportal für private Finanzen. Hier findet der normale Bürger schnelle Hilfe zum Geldsparen: Der Online-Rechner erfasst alle Details für eine korrekte Abrechnung der Reisekosten. Dazu zählen die reinen Fahrtkosten (Strecke und Kilometerzahl, die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel, Mietwagen, Benzinrechnungen, Parkgebühren und Mautgebühren sowie die Kosten für zusätzliche Verpflegung. In die Sparte für Übernachtungskosten trägt man nach aktuellem Recht allerdings Hotelrechnung und Frühstück separat ein. Vollumfänglich anrechenbar sind Reisenebenkosten wie Gepäckaufbewahrung, Reisegepäckversicherung, Parkplatzgebühren, Reiseunfallversicherung und Ferngespräche.
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