Nehmen wir eine klassische Familie: Vati, Mutti, die beiden Kleinen und eventuell auch noch Fiffi. Da können die Interessen im Urlaub ganz schön auseinander gehen. Spielen und baden, essen, shoppen und ausgiebig im Freien toben. Jeder möchte zu seinem Recht kommen und das am besten noch für wenig Geld. Eine Herausforderung, der sich Eltern jedes Jahr gerne stellen. Wer dabei als Ziel für den Familienurlaub Deutschland wählt, liegt im Trend. Nach der Nord- und Ostsee liegt vor allem Bayern ganz hoch in der Gunst der Reisenden.
Wenn der Familienbesuch anrückt, mischen sich Vorfreude und Sorge. Nur wenige Wohnungen sind groß genug, dass sich alle entspannt über mehrere Tage dort aufhalten können. Also steht meist die Suche nach einer geeigneten Unterkunft auf der Liste. Oder die eigene Bleibe verwandelt sich in ein Matratzenlager. Wenn die Übernachtungsfrage geklärt ist, bleibt die Organisation eines attraktiven Programms. Schließlich möchten die Lieben nicht nur den ganzen Tag in der Bude hocken, sondern etwas erleben. Deshalb heißt es, die faszinierenden Vorteile der Heimatstadt aufs Beste ins Licht zu rücken.
Berge haben immer eine Anziehungskraft. Manche fahren im Winter gern auf Skiern die Abhänge hinunter. Andere wenden das Prinzip um und klettern auf Schusters Rappen in luftige Höhen hinauf. Dabei ist Bergsteigen mehr als nur eine sportliche Aktivität: durch den hautnahen Kontakt zur Natur sorgt jede Tour auch für einmalige Outdoor-Erlebnisse. Ganz ohne körperliche Anstrengungen geht es naturgemäß nicht voran. Dennoch sind Wandertouren auch ideal für Kinder und Familien. Auf dem Berg geht nichts allein. Der Teamgedanke zählt hier doppelt, und so haben Eltern und Kids die Chance, gemeinsam spannende Abenteuer zu erleben. Wie man eine kindergerechte Bergtour organisiert und was unterwegs zu beachten ist, erklärt der alpenverein-bw.de in einer umfassenden Broschüre.
Familienfreundlicher Urlaub ist Trumpf. Immer mehr Eltern und Kids suchen für die schönste Zeit des Jahres ein speziell ausgestattetes Kinderhotel. Von der Einrichtung der Zimmer über das Speisenangebot bis zu vielfältigsten Freizeitangeboten ist hier alles auf die Wünsche von Kindern zugeschnitten. Um sich besser präsentieren zu können, haben sich dabei inzwischen viele Anbieter einem größeren Verbund wie kinderhotels.com oder familotel.com angeschlossen. Dadurch können sich auch kleine Hotels einem breiten Publikum vorstellen.
Wer arbeitet, studiert oder zur Schule geht, braucht auch mal Urlaub. Vor allem Familien müssen dabei die Termine aller Mitglieder berücksichtigen. Wenn es um die Ferienplanung geht, kann man deshalb gar nicht vorausschauend genug denken. Mit dem offiziellen Ferienkalender hat man Schulferien, Brückentage und gesetzliche Feiertage für die nächsten Jahre schnell im Blick. Portale wie Schulferien.org bieten dazu die aktuellen und künftigen Daten in verschiedenen Darstellungen – auch als Donwload.
Eigentlich wissen es alle: Ein Hotelaufenthalt mit Kindern kann anstrengend sein. Denn nicht alle Unterkünfte sind familienfreundlich eingerichtet oder bieten entsprechenden Service. Trotzdem starten tausende Familien jedes Jahr aufs Neue das Projekt „Urlaub im Hotel“. Kinderbetreuung ist dabei ein wesentliches Auswahlkriterium. Eine Kinderkarte im Restaurant reicht schon lange nicht mehr. Ein Spielplatz (oder für Regentage ein Spielzimmer) ist wichtig, kinderfreundliche Ausstattung der Zimmer ist sinnvoll, und für einige Stunden am Tag wünschen sich die Eltern eine liebevolle und kompetente Betreuung ihrer Kids. Aus diesem Grund haben etwa große Anbieter wie tui.com eine separate Family-Sparte mit mehr als 50 Bewertungskriterien für familientaugliche Hotels. Regelmäßig erscheinen Listen mit den „300 Besten“.
Wer günstig Urlaub mit seiner Familie machen will, kann heute tausende Angebote online vergleichen. Mit ein wenig Know-how ist es auch gar nicht so schwer, sich im Dschungel an Online-Katalogen und Portalen zurechtzufinden. Selbst nach aufwendiger Suche bei kleineren Veranstaltern oder unbekannten Zielen landen die meisten Familien beim Altbewährten: Sonne, Strand und Meer, in möglichst kurzer Flugentfernung.
Wenn die mobile Gemeinschaft wächst, braucht man eine große Unterkunft. Statt einer minimalistischen Schlafgelegenheit für zwei Personen ist dann ein geräumiges Familienzelt gefragt. Renommierte Marken, die in Tests immer wieder gut abschneiden, sind Salewa, Tatonka und Wolfskin. Darüber hinaus stellt das deutsche Unternehmen Vaude Zelte in gehobener Qualität her. Doch auf welche Details muss man beim Kauf achten?
In die Berge oder ans Meer? Fast zwei Drittel der Deutschen reisen zum Familienurlaub lieber an die See. Nur etwas über 10 Prozent bevorzugen die Berge. Städtereisen mit der Familie kommen für die meisten nur als Kurztrip in Frage. Doch wenn es alle ans Wasser zieht, werden die schönen Plätze knapp. Vor allem Urlauber, die sich fernab von Menschenmassen und Hotelburgen erholen wollen, sollten etwas früher mit den Planungen beginnen.






