Notunterkünfte kennt man meist nur aus Fernsehnachrichten über Katastrophengebiete. Aber auch moderne Reisende kann es erwischen: die Fluglosten streiken, ein Vulkanausbruch legt den Flugverkehr lahm oder Hochwasser verhindert ein Auslaufen der Fähre. Dann bleibt nur die Übernachtung in einer Notunterkunft. Dass man dabei keine überzogenen Erwartungen an Bequemlichkeit und Komfort haben kann, ist klar. Meist handelt es sich um Turnhallen oder Kirchenhäuser, die ihre Pforten für wohnungslose Menschen öffnen. In Urlaubsgebieten werden zudem preiswerte Pensionen oder überalterte Appartementanlagen als Ausweichquartiere genutzt.
Aber auch der umgekehrte Weg ist denkbar. Reisende, die finanziell auf dem Trockenen sitzen, suchen nach einer unkomplizierten Notunterkunft, in der sie die nächste Nacht verbringen können. Bei ab-in-den-urlaub.de kann man sogar gezielt nach solchen billigen Herbergen fahnden: welche Leistungen man von Zimmer und Service erwarten kann, verraten die Bewertungen anderer Nutzer. In der Regel sind die Häuser eher schlicht eingerichtet, eventuell auch ungünstig gelegen und laut.
Wenn Hotels oder Pensionen auf Portalen wie tripadvisor.de als Notunterkünfte bezeichnet werden, können damit also sehr unterschiedliche Kriterien gemeint sein. Wer sich vorab informieren möchte, muss hier auch die Details nachlesen und sich auf die beschriebenen Unannehmlichkeiten gefasst machen. Allerdings: Ob Pauschalreisender oder Backpacker – gesundheitsgefährdende Umstände wie Schimmelpilze an den Wänden, Krabbeltiere oder braunes Wasser aus der Dusche muss man auch in einer Notunterkunft nicht tolerieren. Um den Mangel zu beweisen, empfiehlt sich ein Foto mit der Handy-Kamera. Eine Preisreduzierung lässt sich dann leicht begründen.
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