Wenn das Taschengeld nicht ausreicht, um die kleinen und großen Wünsche zu erfüllen, kann man mit einem Ferienjob ideal sein Budget aufbessern – ob für Computerspiele, Klamotten oder den Urlaub mit Freunden. Geeignete Jobs findet ihr auf Portalen wie ferienjobs4you.de oder schuelerjobs.de. Wer in der schulfreien Zeit jobben möchte, muss allerdings ein paar gesetzliche Regeln beachten.
Zunächst gibt es ein Mindestalter. Unter 13 Jahren geht gar nichts – und auch ältere Schüler dürfen nur eine begrenzte Stundenzahl pro Tag arbeiten. Für 13- bis 14-Jährige gilt eine Höchstgrenze von 2 Stunden, Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren können beim Ferienjob bis zu acht Stunden täglich arbeiten, jedoch höchstens 40 volle Stunden in der Woche. Nacht- und Wochenendarbeit sind tabu, ebenso wie gesundheitsgefährdende Jobs, etwa auf dem Bau.
Wichtig: Auch Ferienjobs sind steuerpflichtig. Sobald ein Schüler mehr als 7.664 Euro pro Kalenderjahr verdient, kassiert das Finanzamt mit. Beiträge zur Renten-, Kranken- und Sozialversicherung fallen für Schüler allerdings nicht an. Die genauen Richtlinien erfahrt ihr vom bundesfinanziministerium.de. Nachdem in den vergangenen Jahren Kinder aus Hartz-IV-Familien benachteiligt waren, will die Regierung zum Sommer 2010 bessere Bedingungen schaffen. Nach aktuellem Stand dürfen die Schüler nur 100 Euro pro Monat für sich behalten, jeder weitere Euro wird auf die Hartz-IV-Bezüge angerechnet. Um das Engagement von Ferienjobbern zu unterstützen, sollen sie künftig einen Freibetrag von rund 2000 Euro haben, den sie auf Jobs während des ganzen Jahres verteilen können. Zu den Einnahmequellen zählen neben dem Ferienjob auch regelmäßige Tätigkeiten wie Zeitungaustragen oder Botendienste für Apotheken.
No related posts.
Ähnliche Artikel bereitgestellt von Yet Another Related Posts Plugin.






