Flug- und Hotelpreise wechseln nahezu täglich. Gerade große Airlines und Hotelketten versuchen ihre Kontingente möglichst optimal am Markt zu platzieren und bieten gestaffelte Preise. Dank Internet kann der Kunde von den schwankenden Märkten profitieren und die jeweils günstigste Reise buchen. Interessante Angebote zu Ihrem Urlaub finden sie bei casamundo.de. Mit wenigen Mausklicks lassen sich die weltweiten Angebote vergleichen und auswählen, etwa bei opodo.de oder Reisen.de. Aber woher bekommen die Online-Portale ihre Informationen?
Ohne ein weltumspannendes Daten- und Reservierungssystem wäre der Tourismus in der heutigen Form gar nicht möglich. Die technische Basis bilden die vier großen Globalen Distributions-Systeme (GDS) Galileo, Sabre, Amadeus und Worldspan, über die mehrere Millionen Menschen täglich ihre Reise buchen. Mehr als 190.000 Reisebüros, 400 Fluggesellschaften und Hunderttausende Hotels sind an eines dieser Systeme angebunden. Hinzu kommen die Autovermieter, Bahngesellschaften und Kreuzfahrt-Reedereien, die auf die effizienten Hochleistungsnetzwerke des GDS zugreifen.
Hotels oder Reiseveranstalter, die ihre Daten nicht in den Datenpool eines dieser Anbieter einspeisen, bleiben bei der Online-Vermarktung außen vor. Damit eine Hotel- und Reiseplattform wie expedia.de tatsächlich die günstigsten Tarife zeigen kann, muss sie also in mehrere GDS-Systeme integriert sein. Interessant ist die schnelle, globale Verfügbarkeit von Daten etwa, wenn man kurzfristig eine Reise buchen möchte. Hier kommt es auf stündlich aktuelle Preise und freie Kapazitäten an. Über die weltweit verteilten Rechenzentren der GDS-Firmen werden die Anfragen des Reisebüros, des Ticketschalters oder des heimischen PC dann direkt an die jeweiligen Anbieter weitergeleitet und innerhalb von Sekunden gebucht.
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