Berge haben immer eine Anziehungskraft. Manche fahren im Winter gern auf Skiern die Abhänge hinunter. Andere wenden das Prinzip um und klettern auf Schusters Rappen in luftige Höhen hinauf. Dabei ist Bergsteigen mehr als nur eine sportliche Aktivität: durch den hautnahen Kontakt zur Natur sorgt jede Tour auch für einmalige Outdoor-Erlebnisse. Ganz ohne körperliche Anstrengungen geht es naturgemäß nicht voran. Dennoch sind Wandertouren auch ideal für Kinder und Familien. Auf dem Berg geht nichts allein. Der Teamgedanke zählt hier doppelt, und so haben Eltern und Kids die Chance, gemeinsam spannende Abenteuer zu erleben. Wie man eine kindergerechte Bergtour organisiert und was unterwegs zu beachten ist, erklärt der alpenverein-bw.de in einer umfassenden Broschüre.
Der eine will hinauf, der andere will hinab – beim Bergsteigen trifft man immer interessante Menschen. Um die Tour in angenehmer Erinnerung zu behalten, sollte man allerdings nicht nur spektakuläre Aussichten im Blick haben. Denn jeder Berg birgt Risiken. Neben der richtigen Ausrüstung und aktuellen Karten sollte deshalb immer der Sicherheitsgedanke mit im Gepäck sein.
Vor allem für Touren mit Kindern heißt es: langsam einsteigen und sich nicht zu viel vornehmen. Auch wenn es gelegentlich etwas anstrengend sein darf, lässt bei Überforderung schnell die Fitness und Motivation nach. Falls eine Übernachtung auf der Hütte geplant ist, sollte man schon zu Hause mit dem Gepäck Probe laufen. Extraleichte Ausrüstung liefern Shops wie bergfreunde.de. Wer zum ersten Mal mit seinen Kindern Bergsteigen möchte, orientiert sich am besten an den Tipps der örtlichen Gemeinden. Wie vielfältig die Angebote für Familien sind, sieht man etwa in Oberstorf.de, von Schnupperkursen im Klettersteig bis zu Vergünstigungen bei den Bergbahnen.
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