Reisen ohne Internet ist kaum mehr denkbar. Für klassische Reisebüros ist das nachteilig, den normalen Kunden dürfte es jedoch freuen. Ob Flug, Bahnticket oder Übernachtung, nur wenige Mausklicks trennen ihn von seiner Reise. Aber auch wenn es so einfach geht – die Hotelreservierung per Internet ist ein verbindliches Rechtsgeschäft. Irgendwann muss man die gebuchten Leistungen bezahlen. Da die Zahlungsbedingungen der einzelnen Hotels und Reiseveranstalter sehr unterschiedlich sind, sollte man sich vorab informieren.
Innerhalb Europas stehen die Grenzen für Urlauber weit offen. Andere Länder verlangen zur Einreise jedoch ein Touristen Visum. So braucht man etwa für die drei großen Nationen USA, China und Russland spezielle Reisepapiere. Und auch manches afrikanische oder asiatische Land erwartet von Deutschen, dass sie ein aktuelles Visum vorlegen. Wo man überall vorsorgen muss, verrät etwa das Portal auslandsvisum.de. Wer sich die Mühen einer Antragstellung erleichtern will, kann hier auch entsprechende Formulare herunterladen und das Touristen Visum gleich online in Auftrag geben. Nach wenigen Tagen liegt es dann in der Post.
Städtereisen sind eine willkommene Abwechslung vom Alltag. Neben Kultur, Shoppen und Restaurantbesuchen gehört natürlich auch eine Stadtrundfahrt dazu. Metropolen wie Hamburg und Berlin bieten dazu eine ganze Reihe an interessanten Touren und Transportmitteln. Denn schließlich gibt es hier viel zu sehen: von klassischem Sightseeing per Bus über die Segway Tour oder Bootsfahrten bis zu historischen, literarischen oder kriminalistischen Stadtführungen. In kleineren Städten ist die Auswahl nicht ganz so groß, dafür bekommt man alle wichtigen Sehenswürdigkeiten auf einer einzigen City-Tour zu sehen – inklusive nützlicher Insider-Tipps.
Notunterkünfte kennt man meist nur aus Fernsehnachrichten über Katastrophengebiete. Aber auch moderne Reisende kann es erwischen: die Fluglosten streiken, ein Vulkanausbruch legt den Flugverkehr lahm oder Hochwasser verhindert ein Auslaufen der Fähre. Dann bleibt nur die Übernachtung in einer Notunterkunft. Dass man dabei keine überzogenen Erwartungen an Bequemlichkeit und Komfort haben kann, ist klar. Meist handelt es sich um Turnhallen oder Kirchenhäuser, die ihre Pforten für wohnungslose Menschen öffnen. In Urlaubsgebieten werden zudem preiswerte Pensionen oder überalterte Appartementanlagen als Ausweichquartiere genutzt.
Im Katalog sah alles so toll aus – doch kaum hat man eingecheckt, entdeckt man die ersten Hotelmängel. Urlaub und Erholung scheinen dann in weite Ferne gerückt. Denn wer schläft schon gern auf einer durchgelegenen Matratze oder steigt unter die schmutzige Dusche? Bevor man sich die gute Laune verderben lässt, sollte man jedoch sachlich an das Problem herangehen. Der erste Schritt führt zur Rezeption. Wenn die Hotelmitarbeiter wenig kooperativ sind, muss man zügig den Reiseleiter einschalten. Pauschalreisende sind im Vorteil. Sie können der Reiseleitung eine Frist setzen und die beklagten Mängel per Foto dokumentieren.
Andere Länder, andere Sitten. Ein Vergleich vom Trinkgeld USA – Deutschland zeigt jedoch nicht nur kulturelle Unterschiede. Für amerikanische Serviceangestellte ist der „tip“ ein fester Bestandteil ihres Lohnes. Je nachdem wie zufrieden der Gast war, schlägt er bis zu 25 Prozent auf die Rechnung auf. Wer nur 10 Prozent zahlt – was hierzulande als angemessen großzügig gilt – bekundet damit in den USA seine Unzufriedenheit. Als Richtwert sollten Europäer auf ihren Reisen also 15 bis 20 Prozent auf die Rechnung aufschlagen. Wichtig: In manchen Urlaubsregionen haben sich die Restaurants auf europäische Gäste eingestellt und das Trinkgeld bereits in den Preis einkalkuliert. Dies ist dann jedoch auf der Rechnung vermerkt.






