„Warum in die Ferne schweifen? Sieh das Gute liegt so nah“, wusste schon der Wanderfreund Goethe. Und der Ausspruch stimmt auch heute noch. Deutschland sowie die angrenzenden Regionen Kärnten und Tirol bieten beste Bedingungen für einen schönen Wanderurlaub. Um die faszinierende Natur zu erleben, muss man sich nur entscheiden, ob man auf eigene Faust startet oder sich lieber einer geführten Tour anschließt. Beides hat seine Reize.
Wer arbeitet, braucht auch Erholung. Selbständige müssen sich ihre Auszeiten selbst verordnen. Arbeitnehmer haben dagegen einen gesetzlichen Urlaubsanspruch – egal, wie viele Stunden sie pro Woche beschäftigt sind. Als Richtschnur gelten die im Arbeits- oder Tarifvertrag getroffenen Vereinbarungen für Vollzeitbeschäftigte. Für Arbeitnehmer, die nur kürzere Zeit im Betrieb sind, muss die Urlaubsdauer individuell berechnet werden. Da es mittlerweile sehr unterschiedliche Arten von Teilzeitarbeit gibt, kann dies kompliziert sein. Wer es genau wissen möchte, sollte zu einem Rechner greifen.
Wer mit dem eigenen Wagen unterwegs ist, hat viele Vorteile. Man ist an keine festen Abfahrtzeiten gebunden, kann die Reiseroute selbst wählen und jederzeit eine Pause einlegen. Damit man entspannt am Ziel ankommt, muss man aber an Einiges denken. Das Reicht von der Routenplanung über die Suche nach geeigneten Unterkünften und Rastplätzen bis zu aktuellen Infos über Wetter und Staus. Eine gute Hilfe hierbei sind kostenlose Online-Planer, die mittlerweile ein ganzes Spektrum an Serviceleistungen für Autofahrer anbieten.
Wer besonders modern klingen will, nennt es „Walken“. Andere sprechen von Wandertouren und haben genau so viel Spaß dabei. Worauf es ankommt, sind nur zwei Dinge: die richtige Ausrüstung und eine gut ausgewählte Strecke. Wenn dann noch das Wetter mitspielt, wird die Tour zum erholsamen Erlebnis. Beliebte Wandergebiete wie Südtirol, die schwäbische Alb oder der Schwarzwald bieten ihren Gästen daher schon seit langem ein ausgearbeitetes Wegenetz. Welche Regionen noch attraktive Angebote für Aktivurlauber haben, zeigen etwa die wandern-kataloge.de. Für einen ersten Überblick blättert man einfach durch die zahlreichen Online-Infos. Wenn ein Gebiet in die nähere Auswahl kommt, bestellt man per Mausklick den passenden Katalog nach Hause.
Selbst Pauschalreisende brauchen eine Urlaubscheckliste. Noch aufwendiger ist die Reisevorbereitung für alle, die auf eigene Faust unterwegs sein wollen. Denn neben Kleidung, Dokumenten, Körperpflege und nötigem Reisezubehör benötigt man für selbstorganisierte Trips auch einen Routenplan sowie Buchungsunterlagen von Restaurants, Hotels, Autoverleihern und Co. Damit man garantiert nichts vergisst, sollte man sich diese Punkte übersichtlich auf einen Zettel schreiben und vor der Abfahrt markieren, was schon erledigt ist.
Wenn sich spontan ein paar freie Tage ergeben, bieten die Veranstalter günstige Lastminute-Angebote. Die Wahlmöglichkeiten sind dabei allerdings eingeschränkt. Ob Reiseziel, Transportmittel oder Hotel – muss nehmen, was gerade verfügbar ist. Wer seinen Urlaub optimal auf die eigenen Wünsche abstimmen möchte, nimmt sich etwas Zeit für die Reiseplanung. Vor allem für Touren mit dem eigenen KFZ oder dem Zug lohnt es, sich online die beste Route errechnen zu lassen. Bahn.de hat zum Beispiel für Fahrgäste vielfältige Tools entwickelt, mit denen sich verschiedene Verkehrsmittel kombinieren und beliebige Zwischenaufenthalte planen lassen. Tipp: Da sich immer mal wieder Verspätungen oder Störungen im Bahnverkehr ergeben, sollte man auch den neuen „Umleitungs“-Service nutzen. Er zeigt an, welche Verbindung im Störungsfall dennoch sicher ans Ziel bringt.
Kein Interesse an Pauschalurlaub in Rimini? Wer etwas Außergewöhnliches erleben und seine Grenzen kennenlernen möchte, bucht ein Überlebenstraining. Wildnis und extreme Landschaften wie Wüsten oder Berge wecken urzeitliche Instinkte. Beliebt ist die Rückkehr in die Natur deshalb vor allem als Herausforderung für vernunftgesteuerte Großstadtmenschen. Dass man dazu nicht weit reisen muss, beweisen Veranstalter wie earthtrail.de. Neben Survival-Camps im Ausland finden die Trainings in heimischen Wäldern statt, nur wenige Kilometer von der Zivilisation entfernt.
Wer Kanu fahren möchte, muss nach Schweden oder Kanada reisen. Diese Wahrheit stimmt schon längst nicht mehr. Mittlerweile kann man auch auf deutschen Gewässern Kurztrips oder ausgedehnte Paddeltouren buchen. Portale wie kanutouristik.de informieren über die schönsten Reviere bundesweit und erklären, welche Leistungen man vom Veranstalter erwarten kann. Zahlreiche Anbieter vermieten Boote und organisieren auf Wunsch auch eine komplette Reise – inklusive Streckenplänen, Verpflegung und allem nötigen Zubehör. Nutznießer dieses Service sind vor allem Einsteiger oder Gruppen, die einen möglichst unbeschwerten Aktivurlaub genießen wollen. Aber wohin soll die Reise gehen?






